Blutspenderehrung Olsberg September 2013

Olsberger verschenken viel wertvolles Blut

Foto: DRK BRilon, Christiane Rummel 

Lebensretter wurden geehrt:
Drei 125malige Spender und ein „Hunderter“

Derzeit läuft die Kampagne „50.000 neue Blutspender in 200 Tagen“, um Erstspender zu werben. Hintergrund: Im Jahr 2012 gingen im Gebiet des Blutspendedienstes West die Zahl der Menschen, die zum ersten Mal Blut spendeten, um 12 % zurück. Wenn auch der Altkreis Brilon in dieser Statistik eine Ausnahme ist, der DRK Kreisverband Brilon war die einzige Region mit steigenden Spenderzahlen, ist man auch hier auf jeden neuen Spender angewiesen.

Neben der Suche nach Erstspendern ist dem Roten Kreuz die Ehrung der treuen Blutspender besonders wichtig. Darum hatte die Rotkreuzgemeinschaft Olsberg die Spender, die mehr als 50 Mal ihr Blut gespendet haben, zu einer Feierstunde eingeladen.

Rotkreuzleiter Karl-Heinz Ruppert nahm die Ehrungen vor. Neben acht „Fünfzigern“ und vier „Fünfundsiebzigern“ wurde Rainer Wiegelmann aus Bruchhausen für die 100. Blutspende geehrt. Besonderen Dank galt den drei 125maligen Spendern Ludger Rüther aus Bruchhausen, Gerhard Kieseheuer, Bigge und Gerhard Lenze, Olsberg.

Experten in den Transfusionszentren schätzen, dass 80% der in Deutschland lebenden Menschen einmal im Leben eine Bluttransfusion benötigen. Rüther: „Bei dieser Zahl könnte man den Schluss folgern, dass auch 80% der Bevölkerung Blut spenden sollten. Das ist leider nicht so. Darum bedanken wir uns besonders herzlich bei allen treuen Blutspendern, die regelmäßig drei bis vier Mal im Jahr zur Blutspende kommen.“

Albert Richard Canisius gehört zu denjenigen, die selbst schon mal auf diese Hilfe angewiesen waren. „Seit vielen Jahren spende ich und hoffe, so einen Teil der Hilfe, die mir nach meinem Unfall zuteil wurde, zurückgeben zu können.

Warum sind die Sauerländer so eifrige Blutspender?

Diese Fragen konnten die drei 125maligen Blutspender schnell beantworten: „Weil Sauerländer Menschen sind, für die es eine Selbstverständlichkeit ist, anderen zu helfen. So manches Mal haben wir nach der Blutspende in geselliger Runde viel Spaß gehabt. Die Blutspendetermine sind fester Bestandteil unseres Kalenders. Wir spenden weiter, solange wir können.“

Das Höchstalter für Blutspender liegt bei 72 Jahren, bei guter Gesundheit und mit Einwilligung des Arztes kann auch länger gespendet werden.

Für 50maliges Spenden wurden geehrt:

  • Hans-Jürgen Mansfeld, Bigge;
  • Markus Fresen, Bruchhausen;
  • Marianne Hütte, Elpe;
  • Christoph Körner, Brunskappel
  • Peter Newiger, Brunskappel;

75 Mal spendeten;

  • Hartmut Behle, Bruchhausen;
  • Manfred Brandenburg, Antfeld;
  • Albert-Richard Canisius, Nuttlar;
  • Friedel Hütte, Elpe;

Der 100malige Spender ist:

  • Rainer Wiegelmann, Bruchhausen

Eine besondere Ehrung für die 125igste Spende erhielten:

  • Gerhard Kieseheuer, Bigge;
  • Gerhard Lenze, Olsberg,
  • Ludger Rüther, Bruchhausen

Blutspenderehrung März 2013 in Olsberg

Lebensretter wurden geehrt:  

Drei 125malige Spender und zwei Hunderter

Fotos DRK Brilon, Chrisitane Rummel 

12.03.2013

Nur 3 % der erwachsenen Bevölkerung spendet regelmäßig Blut. Circa 33 % könnten spenden. In den Orten, die zum Altkreis Brilon gehören, ist der prozentuale Anteil deutlich höher als in Ballungsgebieten. Das letzte Blutspendetelegramm des Blutspendedienstes West bestätigt, dass der DRK-Kreisverband Brilon die einzige Region mit einer steigenden Blutspenderzahl ist.

Dies ist neben der Treue der hiesigen Blutspender einmal mehr ein Grund „Danke“ zu sagen. Die Rotkreuzgemeinschaft Olsberg hatte die langjährigen Blutspenderinnen und Blutspender zur Ehrung innerhalb einer Feierstunde eingeladen. Gemeinsam nahmen Rotkreuzleiterin Katrin Hoffmann, Rotkreuzleiter Karl-Heinz Ruppert und die Blutspendebeauftragte Hildegard Menke die Ehrungen für 50-, 75-, 100- und 125malige Blutspende vor.

Mit der Erhöhung der Altersgrenze werden auch die Ehrungen derjenigen, die hundert Mal oder noch öfter gespendet haben, immer mehr. In Olsberg sind es in diesem Jahr drei Herren für die 125igste Spende und zwei Herren für die 100ste Spende.

Im Gespräch erzählen Manfred Becker und Hans Heikenfeld: „Vor einigen Jahren waren wir noch 5-6 Männer, die immer zur Spende gingen. Das ist einmal beim Frühschoppen ins Leben gerufen worden. Nun sind wir zwei übrig geblieben. Wir spenden immer noch gern, solange es geht.“ Friedhelm Theine erzählt: „Ich wollte einfach nur Gutes tun und das tue ich jetzt schon mehr als 60 Jahre. Ich habe damals in der Elisabethklinik sogar mal eine Direktspende gegeben.“

Für 50maliges Spenden wurden geehrt:

  • Dieter Fisch,
  • Stefan Thorsten Peters,
  • Christoph Schäfer, alle Bigge;
  • Michael Guntermann, Bruchhausen;
  • Mechthild Maria Orgas, Assinghausen;
  • Peter Loerwald,
  • Frank Vorderwülbecke, beide Gevelinghausen;
  • Peter Wodera, Olsberg

75 Mal spendeten;

  • Josef Becker, Bigge;
  • Jürgen Mues,
  • Martina Urbansky,
  • Peter Vollenberg, alle Olsberg

Die beiden lobenswerten 100maligen Spender sind:

  • Peter Guntermann, Olsberg;
  • Martin Wiegelmann, Wulmeringhausen

Eine besondere Ehrung für die 125igste Spende erhielten:

  • Manfred Becker
  • Hans Heikenfeld aus Gevelinghausen;
  • Friedhelm Theine aus Bigge

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